E-Carsharing schreitet voran

Teilautos – Das regionale Carsharing“ hat Mitte März sein 4. E-Auto in Betrieb genommen. Bereits im Mai vergangenen Jahres berichteten wir über die "Mythen" zur Elektromobilität. Immer wieder erhalten wir die gleichen Fragen zu unseren E-Autos. Daher möchten wir nochmals über Reichweite und Co. berichten.

Ein E-Auto hat eine zu geringe Reichweite

Wer kennt das? „Die Reichweite von Elektroautos ist doch viel zu gering.“ Moderne E-Fahrzeuge erreichen heute mit einer Ladung Distanzen, die kaum jemand an einem Tag fährt. So haben die gängigen Modelle mittlerweile eine Batterie, die für etwa 300 km Strom liefert.

 

Klar ist zwar, dass wer Bleifuß fährt, bekommt auch Bleifuß. Denn wer das E-Mobil rasant lenkt, verkürzt die Reichweite so wie beim konventionellen Verbrenner. Aber schon bei mäßiger Fahrweise wird der Fahrspaß schnell deutlich. Denn auf den ersten Metern wird locker jeder Porsche stehen gelassen.

 

Die meisten Fahrten, so wie auch beim Carsharing, liegen bei 20 bis 50 km. Dazwischen steht das Auto mindestens ein bis zwei Stunden und in dieser Zeit ist die Batterie dicke wieder aufgeladen. 

Es gibt viel zu wenige Ladesäulen

Wer glaubt das? „Wenn ich eine Ladesäule benötige, finde ich keine.“ In den Kleinstädten gibt es mittlerweile mehr Ladesäulen als Tankstellen. Jede hat mindestens zwei Ladepunkte. Und dazu liegen sie meist in fußläufiger Nähe von zu Hause.

 

Mehr oder weniger alle Städte und Gemeinden arbeiten daran, die Ladesäuleninfrastruktur auszubauen. Randbezirke und Wohngebiete werden in naher Zukunft mit abgedeckt werden. Für heimische Carports gibt es hervorragende und bezahlbare Lösungen zum Aufladen eines E-Autos. 

E-Carsharing in ländlichen Bereichen

Der Umweltgedanke steht zwar oft hinter der Geldbörse, aber da wir in Deutschland heute bereits knapp 50% unseres Stromes aus erneuerbaren Energien beziehen, fährt ein E-Auto völlig emissionslos. Das können wir unseren Kindern guten Gewissens erklären.

 

Günstiger ist das Fahren mit Stromautos übrigens obendrein. Für eine Ladung zahlen wir etwa 3 bis 5 €. Damit rollt der geräuschlose Flitzer dann knapp 300 km. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil vor den konventionellen Verbrennern. 

So einfach geht E-Carsharing

Unter Standorte finden Sie unsere E-Autos. Buchen Sie Ihr Auto einfach über den Buchungskalender auf Ihrer App oder am Computer.

 

Wenn Sie am Fahrzeug sind, öffnen Sie das Auto mit dem Handy. Im Handschuhfach befindet sich die Schlüsselkarte. Mit diser Schlüsselkarte entriegeln Sie das Ladekabel am Fahrzeug. Bitte denken Sie daran: Das Kabel gehört in den Kofferraum.

 

 

Wenn Sie das Fahrzeug zwischendurch verlassen, dann schließen und öffnen Sie es einfach mit der Schlüsselkarte.

 

Wenn Sie das E-Auto zwischendurch laden wollen, finden Sie bei den einzelnen E-Autos unter www.teilautos.de/standorte Adressen von umliegenden Ladesäulen. Weitere Adressen finden Sie unter Innogy.com, Plugsurfing.com und myNewMotion.com.

Wenn Sie das Fahrzeug wieder zurückstellen, schließen Sie das Ladekabel wieder an, legen die Schlüsselkarte zurück ins Handschuhfach und beenden die Reservierung über die App.

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